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Lasertherapie

Laserenthaarung | Besenreiser-Laserung | Laserung von gutartigen Hautveränderungen

Dauerhafte Laserenthaarung

Durch Neuentwicklungen im Bereich der Lasertherapie stehen mittlerweile Geräte zur Verfügung, die eine schmerzarme Entfernung der lästigen Behaarung ermöglichen.

Eine starke Behaarung im Gesicht ("Damenbart") oder am Körper ist vor allem für Frauen nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein seelisches Problem. Männer können ebenfalls unter einer zu starken Körperbehaarung leiden. In den meisten Fällen ist die übermäßige Behaarung ethnisch oder genetisch bedingt. Nur selten führen medizinische Ursachen oder die Einnahme bestimmter Medikamente zu unerwünschtem starkem Haarwuchs. Der Wunsch nach langanhaltender Haarentfernung hat meist kosmetische oder kulturelle Gründe.

Bisherige Behandlungsmethoden wie z.B. die Nadelepilation sind äußerst langwierig und mit einem Narbenbildungsrisiko verbunden oder bringen keinen dauerhaften Erfolg. Durch Neuentwicklungen im Bereich der Lasertherapie stehen mittlerweile Geräte zur Verfügung, die eine schmerzarme Entfernung der lästigen Behaarung ermöglichen.


Prinzip der Methode
Wie funktioniert die Haarentfernung mit dem Laser?

Das Laserlicht wird durch das pigmentierte Haar absorbiert und in die Tiefe weitergeleitet bis hin zur Haaranlage, die dadurch geschädigt bzw. zerstört wird. Das Haar fungiert dabei als Lichtleiter. Zusätzlich können die winzigen Haarversorgungsgefäße durch die Hitze zerstört werden. Die oberen Hautschichten bleiben unberührt. Die Behandlung funktioniert am besten bei dunklen, dicken Haaren.
Durch die Schädigung der Haaranlage bzw. die Minderdurchblutung des Haarfollikels verlangsamt sich das Haarwachstum, die Haare werden dünner. Im Idealfall hört das Haar vollständig auf zu wachsen.

Wann kann die Methode eingesetzt werden?

Folgende Bereiche können mit guten Erfolgen behandelt werden:

  • Gesicht (Oberlippe, Kinn, Wangen)
  • Hals
  • Achselhöhlen
  • Bikinizone
  • Bartlinienkorrektur für Männer (z. B. bei entzündeten, eingewachsenen Haaren im Halsbereich oder hohem Haaransatz über den Backenknochen
  • Bartentfernung für Männer
  • Korrektur des Nackenhaaransatzes
  • störende Haare an Ohrmuschel und Ohrläppchen
  • Haarentfernung an Armen und Beinen
  • Haarentfernung an Brust und Rücken

Wann kann die Methode nicht eingesetzt werden?
Sehr helle und dünne Haare können nicht mit dem Laser entfernt werden. Patienten mit dunkler oder sonnengebräunter Haut sollten nicht behandelt werden.

Nebenwirkungen, Risiken, Komplikationen
Gewöhnlich kommt es nur zu einer Hautrötung, aber bei dunkler Haut oder sehr hohen Behandlungsenergien können vereinzelt feine Krüstchen entstehen. In seltenen Fällen treten nach der Behandlung Pigmentierungsstörungen auf, die jedoch nach einiger Zeit von allein verschwinden.
Für 4 Wochen nach der Haarentfernung sollten Sonne und Solarien vermieden werden. Auf jeden Fall ist bei einem Aufenthalt in der Sonne eine Lichtschutzcreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 25 bis 60) notwendig.

Vorbereitung
Die Haut sollte nicht vorgebräunt sein. Je heller die Haut, desto besser die Behandlungsergebnisse, da höhere Behandlungsenergien verwendet werden können. Bei dunkler Haut wird zu viel von dem Laserlicht durch die Haut aufgenommen und die Nebenwirkungsrate steigt.

Etwa 4 Wochen vor dem Eingriff dürfen die Haare nicht ausgezupft, maschinell epiliert oder mit Wachs entfernt werden, da sonst das Laserlicht nicht zur Haarwurzel weitergeleitet werden kann. Auch Enthaarungsmittel dürfen nicht benutzt werden.

Die Haarlänge sollte am Behandlungstag etwa 1 Millimeter betragen. Dazu wird empfohlen, das Haar etwa 2-4 Tage vor dem Eingriff zu rasieren oder mit einer Schere entsprechend zu kürzen. Wenn das Haar zu lang ist, ist die Behandlung schmerzhafter und die Energie kann nicht gut genug in die Tiefe geleitet werden. Zu kurze Haare können das Laserlicht nicht richtig aufnehmen.

Nach der Behandlung sind die Haare als kleine Pünktchen sichtbar, da sie in den Haarkanälen stecken bleiben. Nach ein paar Tagen fallen sie von selbst aus.

Bitte vereinbaren Sie bei weitergehenden Fragen Ihren individuellen Beratungstermin
bei Dr. med. Darinka Keil unter 06322-94930 oder
E-Mail.

     
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