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Medizinische Dermatologie

Ambulante Operationen

Muttermale, Talgzysten, Fibrome und andere Hautveränderungen lassen sich meist in einem kleinen Eingriff in örtlicher Betäubung direkt in der Praxis entfernen.

Das Wichtigste in Kürze

Entfernt wird, wenn eine Veränderung auffällig ist, wächst oder im Alltag stört; das Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht.

Betäubung
örtlich
Fäden ziehen
je nach Körperstelle nach 5 bis 14 Tagen
Befund
feingewebliche Untersuchung im Labor
Abrechnung
GOÄ, Selbstzahler
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Was sich ambulant entfernen lässt

Muttermale, die sich verändert haben oder in der Hautkrebsvorsorge aufgefallen sind, Talgzysten (Atherome), Fibrome, Alterswarzen und andere gutartige Wucherungen.

Ein Lipom, also ein Fettknoten unter der Haut, hat eine eigene Seite. Erhabene, eindeutig gutartige Veränderungen wie Stielwarzen lassen sich auch ohne Schnitt mit dem CO2-Laser abtragen; dann gibt es keine feingewebliche Untersuchung, deshalb nur bei eindeutigem Befund.

Ob ein Befund ambulant entfernt werden kann oder in eine Klinik gehört, entscheiden wir nach der Untersuchung. Was entfernt wird, geht zur feingeweblichen Untersuchung in ein Speziallabor; erst dieser Befund sagt sicher, was es war. Zeigt er einen Hauttumor, besprechen wir mit Ihnen, welche weiteren Schritte nötig sind und ob sie in der Praxis möglich sind.

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Muttermal entfernen: wann es sinnvoll ist

Medizinisch sinnvoll ist die Entfernung, wenn ein Mal auffällig aussieht, sich verändert hat oder im Auflichtmikroskop Merkmale zeigt, die sich nicht sicher einordnen lassen.

Dann wird es im Ganzen entfernt und untersucht; bei Verdacht auf ein Melanom mit einem kleinen Sicherheitsabstand. Ein harmloses Mal, das nur stört, kann ebenfalls entfernt werden; dann ist es eine Selbstzahlerleistung, und auch dabei bleibt eine kleine Narbe.

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Der Eingriff

Die Betäubungsspritze brennt kurz. Danach spüren Sie meist nur noch Druck oder Zug; wird es unangenehm, betäuben wir nach.

Je nach Befund wird die Veränderung herausgeschnitten und mit einer feinen Naht verschlossen oder flach abgetragen, wenn sie nur oberflächlich liegt. Die meisten Eingriffe dauern weniger als eine Stunde.

Schnitte legen wir, wo es geht, entlang der natürlichen Hautspannungslinien. Das hilft, dass die Narbe möglichst schmal bleibt. Wie sie am Ende aussieht, hängt auch von Körperstelle, Wundheilung und Veranlagung ab; an Brust, Schultern und Rücken werden Narben eher breiter. Mögliche Folgen jedes Eingriffs sind Nachblutung, Bluterguss, Wundinfektion und eine Wundheilungsstörung; wir klären Sie vorher persönlich auf.

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Gerinnungshemmende Medikamente

Ärztlich verordnete blutverdünnende Medikamente bitte nicht selbst absetzen. Sagen Sie uns vorher, welche Mittel Sie nehmen; wir besprechen, wie der Eingriff geplant wird.

Bei den meisten Eingriffen an der Haut ist die Einnahme kein Hindernis; bei manchen Mitteln kann eine kurze Pause sinnvoll sein, die wir bei Bedarf mit der verordnenden Praxis abstimmen.

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Kosten

Wir sind eine Privatpraxis und rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab.

Ob und in welcher Höhe Ihre private Versicherung erstattet, hängt von Ihrem Tarif ab; gesetzlich Versicherte zahlen die Behandlung selbst. Die voraussichtlichen Kosten nennen wir Ihnen vor der Behandlung.

Bei einer harmlosen Veränderung, die aus kosmetischen Gründen entfernt werden soll, ist die Entfernung in der Regel eine Selbstzahlerleistung; wir sagen Ihnen vorher, wie es bei Ihnen liegt.

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So läuft es ab

  1. 01 Untersuchung und Beurteilung des Befundes
  2. 02 Aufklärung über Eingriff, Narbe und Nachsorge
  3. 03 Eingriff in örtlicher Betäubung
  4. 04 Fädenziehen und Besprechung des feingeweblichen Befundes
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Für wen sich das eignet

Passt gut, wenn

  • Ein Muttermal hat sich verändert oder ist in der Vorsorge aufgefallen
  • Eine Zyste, ein Fibrom oder eine Wucherung wächst oder stört
  • Eine gutartige Veränderung sitzt dort, wo sie reibt oder hängen bleibt

Eher nicht, wenn

  • Sehr große Befunde oder Eingriffe, die eine Vollnarkose brauchen: Dafür überweisen wir in eine Klinik
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Vor dem Termin und danach

Vorher

  • Ärztlich verordnete blutverdünnende Medikamente bitte nicht selbst absetzen. Sagen Sie uns vorher, welche Mittel Sie nehmen; wir besprechen, wie der Eingriff geplant wird.
  • Sie dürfen am Eingriffstag normal essen und trinken
  • Bei Eingriffen im Gesicht die Stelle nicht schminken

Danach

  • Das Pflaster trocken halten, bis wir etwas anderes sagen
  • Bis zum Fädenziehen kein Sport, keine Sauna, kein Schwimmbad
  • Den feingeweblichen Befund besprechen wir mit Ihnen, sobald er vorliegt
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Häufige Fragen

Tut der Eingriff weh?

Die Betäubungsspritze brennt kurz. Danach ist die Stelle betäubt; Sie spüren meist nur noch Druck oder Zug. Wird etwas unangenehm, sagen Sie es, dann betäuben wir nach. Wenn die Betäubung nachlässt, genügt meist ein einfaches Schmerzmittel; welches, sagen wir Ihnen.

Bleibt eine Narbe?

Jeder Schnitt hinterlässt eine Narbe. Wir legen sie, wo es geht, entlang der natürlichen Hautspannungslinien. Wie sie am Ende aussieht, hängt auch von Körperstelle, Wundheilung und Veranlagung ab.

Wann bekomme ich das Ergebnis der Gewebeuntersuchung?

Meist nach etwa einer Woche. Wir besprechen es mit Ihnen, in der Regel beim Fädenziehen; ist ein weiterer Schritt nötig, melden wir uns früher.

Darf ich nach dem Eingriff Auto fahren?

Nach einer örtlichen Betäubung ist das meist möglich. Es hängt aber von Stelle und Verband ab, etwa bei Eingriffen nahe am Auge oder an der Hand. Wir sagen Ihnen vorher, ob Sie sich besser abholen lassen.

Zahlt meine private Versicherung den Eingriff?

Medizinisch begründete Eingriffe erstatten private Versicherungen je nach Tarif. Soll eine harmlose Veränderung aus kosmetischen Gründen entfernt werden, ist das in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Wir sagen Ihnen vorher, wie es bei Ihnen liegt.

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