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Intimästhetik

Penisverdickung mit Hyaluronsäure

Bei der Penisverdickung wird Hyaluronsäure nach örtlicher Betäubung gleichmäßig unter die Haut des Penisschafts gespritzt; dadurch nimmt der Umfang zu, die Länge verändert sich nicht.

Das Wichtigste in Kürze

Hyaluronsäure baut sich im Lauf von Monaten ab und lässt sich bei Bedarf in der Regel mit einem Enzym wieder auflösen. Wir führen die Behandlung ambulant durch, nach einem getrennten Beratungstermin.

Dauer
etwa 45 bis 60 Minuten
Betäubung
örtlich
Haltbarkeit
meist 12 bis 18 Monate, je nach Präparat und Menge
Schonung
etwa 2 Wochen
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Was die Behandlung verändert und was nicht

Die Hyaluronsäure wird unter die Haut des Penisschafts gelegt, zwischen Haut und Schwellkörper.

Der Umfang nimmt zu; wie stark, hängt von der Ausgangslage und der Menge ab, und ein bestimmtes Maß kann niemand zusagen. Oft wird schrittweise gearbeitet, damit das Ergebnis gleichmäßig bleibt.

Die Länge verändert sich dadurch nicht, weder im Ruhezustand noch bei einer Erektion. Die Behandlung ist auch keine Behandlung von Erektionsstörungen; wer solche Beschwerden hat, sollte sie zuerst urologisch abklären lassen.

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Material und Risiken

Wir verwenden Hyaluronsäure-Präparate, die sich bei Bedarf wieder auflösen lassen; welches Präparat und welche Menge für Sie passen, besprechen wir im Beratungsgespräch.

Hautfüller sind Medizinprodukte mit CE-Kennzeichnung. Von nicht auflösbaren Füllmaterialien und von Eigenfett in dieser Region raten wir ab.

Mögliche Nebenwirkungen sind Schwellung, Blutergüsse, Druckgefühl, tastbare Knoten oder Unebenheiten, eine Verschiebung des Materials, ein ungleiches Ergebnis und selten eine Infektion; sehr selten kann Material in ein Blutgefäß gelangen und die Durchblutung stören. Auch das Empfinden kann sich verändern, und in einer Studie verlängerte sich nach der Behandlung die Zeit bis zum Samenerguss. Die Studien zu dieser Behandlung sind klein; schwere Nebenwirkungen wurden darin selten berichtet, ausschließen lassen sie sich nicht.

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Haltbarkeit, Auffrischung und Auflösen

Hyaluronsäure baut sich mit der Zeit ab, meist über zwölf bis achtzehn Monate; wie lange es bei Ihnen hält, hängt von Präparat, Menge und Stoffwechsel ab.

Eine Auffrischung ist möglich, aber nicht nötig. Soll das Material früher weg, lässt es sich in der Regel mit dem Enzym Hyaluronidase auflösen, manchmal in mehreren Sitzungen; auch dabei sind Nebenwirkungen möglich, etwa allergische Reaktionen.

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Nachsorge

In den ersten Tagen ist der Schaft geschwollen und druckempfindlich; Kühlen hilft, Reibung sollten Sie vermeiden.

Zwei Wochen lang kein Geschlechtsverkehr, kein Sport und keine Sauna, damit sich das Material nicht verschiebt. Bei der Kontrolle nach etwa zwei Wochen sehen wir uns die Verteilung an und ergänzen oder korrigieren bei Bedarf.

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Kosten

Die Kosten richten sich vor allem nach der Menge an Hyaluronsäure; wird in mehreren Schritten gearbeitet, fallen sie je Schritt an.

Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte ab; die Behandlung zahlen Sie selbst. Die voraussichtlichen Kosten erhalten Sie nach dem Beratungstermin in Textform.

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So läuft es ab

  1. 01 Beratungstermin mit Untersuchung und Aufklärung; Präparat und Menge werden festgelegt.
  2. 02 Bedenkzeit: Die Behandlung findet an einem eigenen Termin statt.
  3. 03 Örtliche Betäubung; die Hyaluronsäure wird meist mit einer stumpfen Kanüle über wenige Einstiche gleichmäßig unter die Schafthaut eingebracht und verteilt.
  4. 04 Nachkontrolle nach etwa zwei Wochen; bei Bedarf wird ergänzt oder korrigiert.
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Für wen sich das eignet

Passt gut, wenn

  • Sie möchten mehr Umfang und ein Verfahren ohne Operation
  • Ihnen ist wichtig, dass sich das Material wieder abbaut und auflösen lässt
  • Sie erwarten kein bestimmtes Maß; wie viel Umfang möglich ist, hängt von Ausgangslage und Menge ab

Eher nicht, wenn

  • Sie sind unter 18 Jahre alt
  • Sie möchten mehr Länge; das leistet das Verfahren nicht
  • Akute Infektion oder Hautveränderung im Behandlungsgebiet
  • Es wurde bereits nicht auflösbares Füllmaterial oder Eigenfett eingebracht
  • Es bestehen Erektionsstörungen; die gehören zuerst urologisch abgeklärt
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Vor dem Termin und danach

Vorher

  • Beratungstermin vorab; die Behandlung findet nicht am selben Tag statt
  • Ärztlich verordnete blutverdünnende Medikamente bitte nicht selbst absetzen. Sagen Sie uns vorher, welche Mittel Sie nehmen; wir besprechen, wie der Eingriff geplant wird.
  • Frei verkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen erhöhen die Neigung zu Blutergüssen; ob Sie sie vorher weglassen können, besprechen wir mit Ihnen.
  • Weite Kleidung

Danach

  • Schwellung, Druckgefühl und kleine Blutergüsse für einige Tage
  • Zwei Wochen kein Geschlechtsverkehr, kein Sport, keine Sauna
  • Nachkontrolle nach etwa zwei Wochen
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Häufige Fragen

Wie viel dicker wird der Penis?

Das hängt von der Ausgangslage und der Menge an Hyaluronsäure ab. Ein bestimmtes Maß kann niemand zusagen. Oft wird schrittweise gearbeitet, damit das Ergebnis gleichmäßig bleibt.

Verändert sich die Erektion oder das Empfinden?

Die Hyaluronsäure liegt unter der Haut, nicht in den Schwellkörpern. Veränderungen des Empfindens sind trotzdem möglich; darüber klären wir vorher auf. Bei Erektionsstörungen ist zuerst eine urologische Untersuchung sinnvoll.

Kann man das rückgängig machen?

In der Regel ja: Hyaluronsäure lässt sich mit dem Enzym Hyaluronidase auflösen, manchmal in mehreren Sitzungen. Auch diese Behandlung kann Nebenwirkungen haben.

Wann ist Geschlechtsverkehr wieder möglich?

In der Regel nach etwa zwei Wochen, damit sich das Material nicht verschiebt. Den genauen Zeitpunkt besprechen wir bei der Kontrolle.

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