Blutschwämmchen entfernen (lasern)

Die Laserbehandlung ist heute die schonendste und erfolgreichste Methode zur Beseitigung erweiterter Äderchen und Blutschwämmchen.

Gefährlich sind sie nicht, für die Betroffenen aber oft ein echter Schönheitsmakel: Rote Stellen und erweiterte Äderchen im Gesicht. Die Hautveränderungen entstehen durch erweiterte Blutgefäße unter der Hautoberfläche, die die Haut rot erscheinen lassen.
Neben kosmetischen Maßnahmen zur Abdeckung der Hautrötungen und einer Ernährungs- und Lebensweise (z.B. Kaffee, Gewürze, Wein, Sauna), die Gefäßerweiterungen nicht zusätzlich begünstigt, ist die Laserbehandlung heute die schonendste und erfolgreichste Methode zur Beseitigung erweiterter Äderchen.

Der langgepulste Nd:YAG-Laser

Dieses Lasersystem ist eine aktuelle Neuentwicklung zur Entfernung von Gefäßveränderungen in der Haut. Er arbeitet mit der Wellenlänge 532 nm und einer relativ langen Impulsdauer von 50 ms. Durch eine ständige Kühlung der oberflächlichen Hautschichten während des Laservorganges werden hitzebedingte Schäden vermieden. Der langgepulste Nd:YAG-Laser wird bei erweiterten Äderchen im Gesicht eingesetzt.

 

Ambulante Durchführung der Laserbehandlung

Die vom Laser erzeugten Lichtimpulse decken eine Fläche von 8 x 35 mm ab. Dadurch ist eine gleichmäßige Belichtung gewährleistet, die Behandlungsdauer wird abgekürzt und es werden insgesamt weniger Schmerzen verursacht. Das Auftragen eines Wassergels verbessert den Kontakt des Behandlungsgerätes und verringert die Nebenwirkungsrate.

Wann kann die Methode eingesetzt werden?

Couperose (essentielle Teleangiektasien)

Auffällig gerötete Haut im Bereich der Wangen und der Nase, manchmal auch des Dekolletees, wird Couperose genannt. Innerhalb der geröteten Hautfläche können sich sichtbare blaue, rote oder violette Blutgefäße, sogenannte Teleangiektasien bilden. Dies sind feine Blutgefäßerweiterungen in der Haut, die sehr empfindlich auf Temperaturänderungen reagieren.

Besonders beim Wechsel von Kälte auf Wärme blühen die Wangen auf, was den Betroffenen meist unangenehm ist. Höchst peinlich kann die rote Nase empfunden werden, weil viele Leute dabei einen Zusammenhang mit vermehrtem Alkoholgenuss herstellen.

Rosazea

Bei der Rosazea, einer chronischen Hauterkrankung, können sich neben den Blutgefäßerweiterungen auch Eiterknötchen bilden. Man findet aber im Gegensatz zur Akne keine Mitesser. Nicht selten entwickeln sich weiter diffuse Bindegewebs- und Talgdrüsenwucherungen. Sie treten häufig an der Nase auf, wo sie ein sog. Rhinophym (Knollennase) bilden können.

Die eigentliche Ursache für Couperose und Teleangiektasien ist noch immer unbekannt. Sie sind häufig erblich bedingt. Frauen sind etwas häufiger befallen als Männer. Hormonelle Faktoren, Bluthochdruck, UV-Strahlung und Stoffwechselstörungen spielen vermutlich auch eine Rolle.

Zur Behandlung der Gefäßerweiterungen stehen unterschiedliche Lasersysteme zur Verfügung. Der früher eingesetzte Argonlaser ist mittlerweile überholt. Der gepulste Farbstofflaser, der Quantum IPL Laser und der langgepulste Nd:YAG-Laser sind gleichbedeutend, haben jedoch unterschiedliche Anwendungsbereiche.

Was sind Blutschwämmchen?

Blutschwämmchen sind stecknadelkopf- bis linsengroße rote Flecken oder kleine Knötchen, die aus erweiterten kleinen Blutgefäßen bestehen und überall am Körper auftreten können. Sie sind nicht gefährlich, stören aber kosmetisch und lassen den betroffenen oft älter aussehen als er ist oder sich fühlt. Eine Entfernung ist je nach Größe der Blutschwämmchen meist in einer Sitzung möglich.

Nebenwirkungen, Risiken, Komplikationen bei Blutschwämmchen lasern

Die Behandlung kann individuell als unangenehm empfunden werden. Der Laserimpuls fühlt sich an wie ein Nadelstich. Für ein paar Stunden nach der Behandlung spürt man ein Brennen und Jucken wie bei einem leichten Sonnenbrand. Sofort nach der Behandlung können für mehrere Stunden bis zu 3 Tagen eine leichte Schwellung Rötungen und Blaufärbungen (nur beim Farbstofflaser) auftreten. Hier helfen Kühlpackungen. Doch keine Sorge: Innerhalb von 5 – 15 Tagen bildet sich diese Verfärbung vollständig zurück und die Haut darunter ist normal gefärbt. Der Abbau der zerstörten Gefäße dauert 4 bis 6 Wochen.

In manchen Fällen können sich auch Krusten bilden, die nach einigen Tagen folgenlos abheilen. Die Rötungen und Krusten können problemlos mit einem Make-up abgedeckt werden. Sorgfältiges und vorsichtiges Abschminken am Abend ist wichtig.

Allgemein gilt: Direkte Sonne ist während der gesamten Behandlungsdauer bis 2 Monate nach Therapieende zu meiden, um eine Pigmentverschiebung zu verhindern.

Vorbereitung der Patienten vor dem Lasern der Blutschwämmchen

Der Patient kommt mit großen Erwartungen zur Laserbehandlung, möchte er doch die störenden Hauterscheinungen möglichst schnell loswerden. Es ist daher wichtig, über die vorübergehenden Begleitreaktionen der Therapie zu informieren.

Die Haut sollte nicht gebräunt sein. Bei sehr schmerzempfindlichen Patienten kann eine Betäubungscreme aufgetragen werden.

Alternative Methoden, um Blutschwämmchen zu entfernen

Zur Kaschierung der unschönen erweiterten Äderchen im Gesicht gibt es spezielle abdeckende Make-ups. In der Ernährung sollte man alles meiden, was die Blutgefäße weit macht. Also keine scharfen Gewürze, heiße Getränke, besonders Kaffee einschränken, möglichst keinen Alkohol und Nikotin. Auch Sonnenbäder und Saunabesuche wirken sich negativ aus.

Bei der Rosazea kann die Verwendung spezieller Cremes eine Verringerung der Hautrötung erreichen.


Ihre Hautärztin - Dr. med. Darinka Keil

DR. MED. DARINKA KEIL

Dr. med. Darinka Keilt ist Fachärztin für Haut- u. Geschlechtskrankheiten mit den Zusatzbezeichnungen Allergologie und Umweltmedizin. Sie ist spezialisiert auf Faltenbehandlung mit Botox, Hyaluronsäure, Eigenfett und insbesondere Lippenunterspritzung. Die Fettabsaugung und Lidstraffungen führt sie seit über 10 Jahren selbst durch. Die Lasertherapie von Besenreisern und Krampfadern sowie Laser-Enthaarung und Tattoo Entfernung mit Laser wird täglich praktiziert.

Dr. med. Darinka Keil ist spezialisiert auf Fettabsaugung in örtlicher Betäubung mit Vibrationsmethode (Power assisted liposcution), Faltenbehandlung mit Botox, Hyaluronsäure, Eigenfett, Laserenthaarung, Besenreiser- und Krampfadern Behandlung, Lidstraffungen Schlupflider und Tränensäcke, Schweißdrüsen-Absaugung bei übermäßigem Schwitzen, Botox gegen übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose Therapie), Lasertherapie von störenden gutartigen Hautveränderungen, Tattoo Entfernung mit Laser, Fett Weg Spritze, LPG Endermologie gegen Cellulitis und zur Straffung der Haut, Photodynamische Therapie zur schmerzarmen und narbenfreien Therapie von Lichtschäden der Haut und oberflächlichen Hauttumoren, Allergien, computergestützte Hautkrebsvorsorge, ambulante Operationen und Schamlippen-Verkleinerung.

  • Mitglied der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD) (www.gaecd.de)
  • Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (IGÄM) Vorsitz: Prof. Dr. Mang (www.igaem-online.de)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGC) (www.dgdc.de)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie (www.derma.de)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (www.dgaki.de)
  • Mitglied im Berufsverband Deutscher Dermatologen Deutschland e.V. (www.bvdd.de)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) (www.dgp.de)
  • Deutsche Gesellschaft für Botulinum (DGBT) (www.dgbt.de)
  • seit 2011 in eigener Privatklinik
  • seit 2008 niedergelassen mit Zweitpraxis in Haßloch
  • Seit Januar 2002 niedergelassen in eigener Privatpraxis in Bad Dürkheim als Dermatologin und Allergologin mit Schwerpunkt Ästhetische Chirurgie
  • Facharztausbildung an der Universitäts-Hautklinik Mannheim
  • Medizinstudium an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg und Keele University England sowie Faculte de Medecine, Nizza und Faculte de Medecine Paris, Frankreich
  • Zahlreiche Vorträge auf Kongressen und VHS, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Mitwirkung bei Gesundheitssendungen im Fernsehen z.B. als Expertin zum Thema Allergien bei RTL.
  • Anerkennung zur Fachärztin für Dermatologie und Venerologie in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Mitglied der Bezirksärztekammer Pfalz, und der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.
  • Die berufsrechlichten Regelungen sind die Bundesärzteordnung und das Heilberufsgesetz Rheinland-Pfalz. Beide können bei der Bezirksärztekammer Pfalz in Neustadt eingesehen werden.

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