Lipödem, Lymphödem Behandlung Bad Dürkheim & Haßloch

Das Lipödem (auch Reiterhosen genannt) ist eine nur langsam voranschreitende Erkrankung des Gefäßsystems. Betroffene leiden unter Schwellungen und Einlagerungen von Flüssigkeit, die starke Schmerzen verursachen können.

Die genauen Ursachen für die Entstehung eines Lipödems sind nicht bekannt beziehungsweise noch nicht ausreichend erforscht. Man vermutet eine genetische Veranlagung, aber auch hormonelle Störungen können die Ursache sein. Nachdem sich das Lipödem oft während oder zeitnah nach der Pubertät entwickelt, liegt der Zusammenhang mit einem hormonellen Hintergrund auf der Hand. Nach einer Schwangerschaft kann es ebenfalls zum Auftreten eines Lipödems kommen, ein weiterer möglicher Zeitpunkt ist die Menopause.

Das Körpergewicht hat auf die Entstehung eines Lipödems aber keinen Einfluss. Grundsätzlich gilt: Das Lipödem kann bei schlanken und normalgewichtigen Frauen ebenso entstehen wie bei Frauen mit höherem Gewicht. Das ist bei vielen betroffenen Frauen deutlich sichtbar. Oberkörper, Gesicht, Füße und Hände sind völlig normal geformt. An den Beinen und am Gesäß, seltener auch an den Armen, zeigen sich die optischen Veränderungen durch die vergrößerten Fettzellen. Der Kontrast zu einer eigentlich schlanken Figur macht den Unterschied noch deutlicher. Erst in einem fortgeschrittenen Stadium wirkt sich eine zusätzlich vorhandene Adipositas negativ aus.

Man unterscheidet für die Behandlung eines Lipödems zwischen konservativen und operativen Maßnahmen. Die Therapieformen reichen von der Kompressionsverordnung über die Lymphdrainage bis hin zur Fettabsaugung.
 

KOMPRESSIONSSTRÜMPFE

Kompressionsstrümpfe können die Begleiterscheinungen eines Lipödems reduzieren oder im Stadium 1 halten. Dafür werden die Strümpfe nach Maß angepasst. Sie müssen mindestens an drei Tagen in der Woche getragen werden. Welche Strümpfe die richtigen sind, entscheidet der Arzt. Es gibt nahtlose, rundgestrickte Strümpfe und flachgestrickte Strümpfe, die in verschiedene Kompressionsklassen eingeteilt werden. Auch während des Sports sollten die Strümpfe getragen werden.
 

LYMPHDRAINAGE

Die Lymphdrainage entstaut das Gewebe und bringt ebenfalls eine Erleichterung. Die Therapie wird vom Arzt verschrieben und von erfahrenem medizinischem Personal, zum Beispiel einem Physiotherapeuten, ausgeführt.
 

KOMPLEXE PHYSIKALISCHE ENTSTAUUNGSTHERAPIE (KPE)

Wenn die Erkrankung bereits das dritte Stadium erreicht hat, ist die Erfolg versprechendste konservative Behandlung eine Mischung aus mehreren Maßnahmen. Der Fachbegriff lautet Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE).

Die Behandlung ist in 4 Phasen bzw. Säulen eingeteilt:

  • Säule 1 beinhaltet die manuelle Lymphdrainage.
  • In der 2. Säule liegt die richtige Hautpflege.
  • Säule 3 beschreibt die Erhaltungsphase. Das bedeutet: Kompressionsstrümpfe müssen getragen werden. Dafür sind flachgestrickte Kompressionsstrümpfe geeignet, die mit dem weniger elastischen Material für eine hohe Druckstabilität sorgen.
  • In Säule 4 liegt die Bewegungstherapie.
     

ALTERNATIVE MEDIZIN

Alternativ orientierte Ärzte arbeiten zum Beispiel mit homöopathischen Mitteln. Schüsslersalze und Jojobaöl sollen Linderung versprechen. Die Wirkung ist hier allerdings wissenschaftlich nicht belegt.
 

FETTABSAUGUNG

Für einen dauerhaften Erfolg und eine wesentliche Reduzierung der Beschwerden reichen aber die konservativen Therapien oft nicht aus. Eine Methode, die wesentlich mehr Erleichterung bringt, sowohl körperlich und ästhetisch als auch für das psychische Befinden, ist die Fettabsaugung.

Lymphdrainage und Kompression haben mehrere Nachteile. Die beiden Maßnahmen können den Krankheitsverlauf zwar verzögern und die Beschwerden erleichtern. Eine Heilung des Lipödems ist mit konservativen Therapien aber nicht möglich. Dazu kommt, dass die Maßnahmen ein Leben lang durchgeführt beziehungsweise angewandt werden müssen.

Die Fettabsaugung an den betroffenen Stellen bietet dagegen einen dauerhaften Erfolg. Der Eingriff ist relativ einfach und risikolos, sollte aber nur von sehr erfahrenen Ärzten ausgeführt werden. Über winzige Schnitte wird eine Kanüle eingeführt, mit der der Arzt Fettzellen absaugt. Einmal entfernte oder zerstörte Fettzellen können nicht mehr nachwachsen. Das Ergebnis ist ästhetisch ansprechend. Viel wichtiger für die betroffenen Frauen ist aber: Die Schmerzen und Beeinträchtigungen durch das Lipödem gehören nach der Liposuktion der Vergangenheit an.

Gesunde Frauen ohne weitere Grunderkrankungen können die Liposuktion jederzeit vornehmen lassen. Bei Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Diabetes, Krebserkrankungen in der Vorgeschichte oder auch bei Raucherinnen ist eine genaue Abklärung erforderlich. Ein jüngeres Lebensalter ist empfehlenswert: Die Ergebnisse sind umso besser, wenn die Patientinnen jünger sind.

Vor dem Eingriff steht ein ausführliches Beratungsgespräch, hier erfahren die Patientinnen alles über den genauen Ablauf und erhalten eine Aufklärung über mögliche Risiken. Außerdem sollte kurz vor dem Eingriff eine manuelle Lymphdrainage stattfinden.

Nach der Liposuktion ist für mindestens vier Wochen das Tragen einer angepassten Kompression wichtig. In Einzelfällen sind Kompressionsstrümpfe und Lymphdrainage auch weiterhin erforderlich. Die schlimmsten Beschwerden des Lipödems sind jedoch nach der Fettabsaugung wesentlich reduziert. Die betroffenen Frauen erreichen wieder mehr Lebensqualität und Selbstbewusstsein. 


Ihre Hautärztin - Dr. med. Darinka Keil

DR. MED. DARINKA KEIL

Dr. med. Darinka Keilt ist Fachärztin für Haut- u. Geschlechtskrankheiten mit den Zusatzbezeichnungen Allergologie und Umweltmedizin. Sie ist spezialisiert auf Faltenbehandlung mit Botox, Hyaluronsäure, Eigenfett und insbesondere Lippenunterspritzung. Die Fettabsaugung und Lidstraffungen führt sie seit über 10 Jahren selbst durch. Die Lasertherapie von Besenreisern und Krampfadern sowie Laser-Enthaarung und Tattoo Entfernung mit Laser wird täglich praktiziert.

Dr. med. Darinka Keil ist spezialisiert auf Fettabsaugung in örtlicher Betäubung mit Vibrationsmethode (Power assisted liposcution), Faltenbehandlung mit Botox, Hyaluronsäure, Eigenfett, Laserenthaarung, Besenreiser- und Krampfadern Behandlung, Lidstraffungen Schlupflider und Tränensäcke, Schweißdrüsen-Absaugung bei übermäßigem Schwitzen, Botox gegen übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose Therapie), Lasertherapie von störenden gutartigen Hautveränderungen, Tattoo Entfernung mit Laser, Fett Weg Spritze, LPG Endermologie gegen Cellulitis und zur Straffung der Haut, Photodynamische Therapie zur schmerzarmen und narbenfreien Therapie von Lichtschäden der Haut und oberflächlichen Hauttumoren, Allergien, computergestützte Hautkrebsvorsorge, ambulante Operationen und Schamlippen-Verkleinerung.

  • Mitglied der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD) (www.gaecd.de)
  • Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (IGÄM) Vorsitz: Prof. Dr. Mang (www.igaem-online.de)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGC) (www.dgdc.de)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie (www.derma.de)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (www.dgaki.de)
  • Mitglied im Berufsverband Deutscher Dermatologen Deutschland e.V. (www.bvdd.de)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) (www.dgp.de)
  • Deutsche Gesellschaft für Botulinum (DGBT) (www.dgbt.de)
  • seit 2011 in eigener Privatklinik
  • seit 2008 niedergelassen mit Zweitpraxis in Haßloch
  • Seit Januar 2002 niedergelassen in eigener Privatpraxis in Bad Dürkheim als Dermatologin und Allergologin mit Schwerpunkt Ästhetische Chirurgie
  • Facharztausbildung an der Universitäts-Hautklinik Mannheim
  • Medizinstudium an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg und Keele University England sowie Faculte de Medecine, Nizza und Faculte de Medecine Paris, Frankreich
  • Zahlreiche Vorträge auf Kongressen und VHS, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Mitwirkung bei Gesundheitssendungen im Fernsehen z.B. als Expertin zum Thema Allergien bei RTL.
  • Anerkennung zur Fachärztin für Dermatologie und Venerologie in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Mitglied der Bezirksärztekammer Pfalz, und der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.
  • Die berufsrechlichten Regelungen sind die Bundesärzteordnung und das Heilberufsgesetz Rheinland-Pfalz. Beide können bei der Bezirksärztekammer Pfalz in Neustadt eingesehen werden.

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